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  • »Sabaku no Elli« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 12. März 2010, 19:39

Fabel "Die Ziege, der Bär und der Frosch"

Okay, eine Kurzgeschichte ist es nicht, denn dafür müsste es in erster Linie was? Richtig. Kurz sein. Das ist es zwar nicht, aber es ist ja auch nicht unbedingt lang, von daher...^^
Viel Spaß beim lesen.

Erklärung: Für die, die es nicht wissen: Fabeln sind Geschichten, in welchen die Tiere sprechen. Meist geht aus Fabeln eine Lehre für unser menschliches Dasein hervor.

Mehr aus Langeweile entstanden als aus irgend etwas anderem.^^
Lob, Kritik und weiteres höre/lese ich immer gerne.

Die Ziege, der Bär und der Frosch
Zu einer Zeit, als die Tiere noch alle zusammen spielten trug es sich zu, dass ein besonders schönes Stück Land einem Hund gehörte. In diesem Stück Land befand sich ein wunderschöner Wasserfall, welcher in einen Fluss mündete, in welchem sich viele Fische befanden, ein Wald mit etlichen Bäumen, die rund ums Jahr Früchte trugen und jeden Tag schien die Sonne. Die Tiere nannten diesen Ort schon den Himmel auf Erden, so gut gefiel er ihnen. Jeden Tag kamen einige neue Tiere an und ab und zu reisten auch wieder welche ab, sodass der Hund ständig zutun hatte. Nach einiger Zeit konnte er es nicht mehr alles alleine regeln und holte sich Hilfe von der Katze, der Ziege, dem Waschbär, dem Küken, dem Affen und der Maus. In dieser Gemeinschaft gelang es ihnen, alles unter Kontrolle zu halten, sodass der himmlische Ort noch lange vielen Tieren Freude bereitete. Tiere, die gegen die Regeln verstießen wurden von Küken und Maus auf den Rechten Weg zurückgebracht, neue Ländereien wurden vom Waschbär erworben, da dieser ein Talent darin hatte, die Ziege, die Katze und der Hund begrüßten neue und verabschiedeten fortreisende Tiere und der Affe übersetzte deren Sprache, wenn die anderen mal nicht alles verstanden. Es hätte ewig so weiter gehen können, wäre da nicht ein Problem, nämlich die Pflicht, außerhalb dieses Tierreiches etwas zu erreichen. Der Hund musste in einem anderen Landstück das jagen lernen und konnte daher nur noch selten wirklich viel erledigen, auch wenn er das gerne getan hätte. Es betrübte ihn sehr, dass er nicht halb soviel mitbekam, wie er eigentlich wollte und er plante einige neue Projekte, welche aus Zeitgründen dann leider doch nicht umgesetzt wurden. Die Verantwortung musste er aufgrund der anstehenden Jagdprüfung zu einem großen Teil an die anderen Aufpassertiere abgeben. Diese waren einverstanden, schließlich wollten sie alle nur das Beste für das Land und sollte keiner etwas tun würde es wohl im Chaos versinken. Leider war das noch nicht alles, denn auch die anderen Aufpassertiere mussten nach und nach viele, sehr wichtige Dinge erledigen. So geschah es, dass die Katze im Menschenort auf Diät ging, damit sie nicht noch irgendwann die Maus aß, die Maus half ihrer Mausefamilie bei einem Umzug, das Küken musste fort, um das fliegen zu lernen und der Affe kundschaftete einige neue Gebiete aus, in welchen es Palmen mit Bananen gab. Nun waren nur noch der Waschbär und die Ziege zurückgeblieben, doch auch der Waschbär hatte viel zutun und zudem war er ja meist für den Erwerb neuer Grundstücke und die Verbesserung der Lebensumstände verantwortlich und nicht für die ganzen anderen Dinge, die so anfielen. Die Ziege hatte somit nun eine noch größere Verantwortung und arbeitete jeden Tag von Morgens bis Abends hart. Sie begrüßte neue Tiere, erinnerte Straftäter an die Regeln und verabschiedete Fortreisende. „Ich wünschte, du würdest die nächste Woche ein wenig helfen“, sagte sie erschöpft zu der Maus, als diese einmal aus der Stadt zurückkam, doch die Maus musste leider direkt am nächsten Tag wieder los. „Ich glaube, ich könnte etwas Hilfe gebrauchen“, sagte die Ziege zu dem Küken, als sich die beiden am Fluss trafen, doch das Küken schüttelte Traurig den Kopf. Es musste leider los, um seine Flugstunden zu vertiefen. „Könnt ihr mir in den nächsten Tagen etwas helfen?“, fragte die Ziege den Hund und die Katze, als die drei sich zufällig mal im himmlischen Tierreich trafen. Der Hund sah betrübt zu Boden. Seine Jagdabschlussvorbereitungsprüfung stand bevor und er musste leider noch mehr lernen als sowieso schon. Auch die Katze musste ablehnen. „Es ist ja kein Dauerzustand“, sagten sie. Die Ziege wendete sich betrübt an den Affen, welcher jedoch schon nach einem kurzen Wortwechsel auf den nächsten Baum verschwand. Den Waschbär brauchte sie gar nicht erst zu fragen, den er verhandelte zu dieser Zeit mit dem Löwen aus dem angrenzenden Land um eine kleine Urwaldregion.
Die Ziege seufzte und ging in Richtung des großen Waldes. Nachdem sie einige Zeit gelaufen war kam sie im Tannenwaldbereich an, in welchem der Schwarzbär sich eingerichtet hatte. Der Bär lebte schon recht lange im himmlischen Tierreich und liebte es, in der Dunkelheit der Tannen ein wenig nachzudenken und sich die Musik der Nachtvögel und Fledermäuse anzuhören. Die Ziege war selbst erstaunt, dass sie so weit gegangen war. Auf einmal lief ihr der Schwarzbär doch tatsächlich über den Weg. Zu Beginn seines Aufenthaltes hier war die Ziege etwas misstrauisch gewesen und hatte nicht so recht gewusst, was sie von dem dunklen Tier halten soll, doch mittlerweile konnte sie recht gut mit dem Bär reden. „Hey Ziege“, sprach der Bär sie an. Die Ziege senkte zunächst den Kopf, noch immer betrübt von dem vorangegangenen, nickte dem Bären doch dann kurz zu. „Was ist denn los? Du siehst so traurig aus“, stellte der Bär fest und nährte sich der Ziege. Diese schniefte, bevor sie begann, dem Bären ihr Leid zu klagen. „Ach, weißt du, Bär… Seit die anderen alle so viel zutun haben muss ich die meiste Arbeit hier alleine erledigen“, sagte sie, „Ich würde gerne mal wieder meine Familie besuchen oder verreisen… Aber ich muss noch heute ein paar neue Tiere begrüßen, eine Gruppe vorbeireisende Schwalben verabschieden und dann ist da noch dieses Meerschweinchen, das ich noch mal darauf hinweisen muss, dass es nicht einfach überall Heu und Stroh verteilen darf. Ich kann einfach nicht mehr so weiter machen. Der Hund, die Katze und die anderen helfen mir zwar ab und zu, wenn sie Zeit haben, aber den Großteil der Zeit sind sie doch weg. Besonders wenn ich Feste veranstalten und komplette Szenerien dafür aufbauen muss...“ Der Bär brummte. „Soll ich dir heute helfen?“, fragte er dann freundlich und die Ziege blickte auf. „Das würdest du wirklich tun?“, mähte sie begeistert, und ein Nicken des Bärs gab ihr die Antwort. Der Bär ist mir wirklich ein guter Freund, dachte sie lächelnd. Die beiden machten sich auf den Weg, den Wald zu verlassen. Als sie am Fluss ankamen sahen sie, dass da auf einem Stein mitten im Wasser der Frosch saß. Er unterhielt sich mit einem Eichhörnchen und quakte dabei sehr laut. Das Eichhörnchen kicherte. Muss der hier so rumquaken? Der erzählt schon wieder so einen Unsinn. Wie kann man so eine Ansicht haben?, fragte sich die Ziege, doch sie zeigte nicht, dass ihre Ansicht mal wieder nicht mit der Aussage des Frosches übereinstimmte. Das Eichhörnchen verabschiedete sich vom Frosch und kletterte einen Baum hinauf. Anschließend sprang es einige Bäume weiter, bis es nicht mehr zu sehen war. Der Bär wendete sich schließlich zum Frosch, denn die beiden waren recht gut befreundet. „Hallo Frosch, wie geht es dir?“, fragte der neue Gehilfe der Ziege. Der Frosch hüpfte einmal auf dem Stein auf und ab und sagte dann: „Quaaaaak! Gut eigentlich. Nur das Eichhörnchen musste grade weg und jetzt ist keiner da, der mit mir spielt. Okay, da ist der Aal, der hier im Fluss lebt, aber der ist mir unsympatisch, weil er immer so einen Quatsch erzählt. Außerdem denkt er ernsthaft, er könnte einfach gegen die Regel verstoßen und gegen den Strom des Flusses schwimmen! Quaak!“, antwortete der Frosch empört. Wie konnte der Aal so was auch tun? Dem Frosch fiel erst jetzt auf, dass er mal wieder viel zu viel geredet hatte. „Und wie geht es euch beiden?“, fragte er schließlich. Statt dem Bär antwortete die Ziege und erzählte auch dem Frosch von ihrem Problem. „Was? Die helfen dir gar nicht mehr?! Wieso? Das geht ja gar nicht!“, protestierte der Frosch sogleich, doch die Ziege beruhigte ihn. „Sie haben zu tun. Die Jagdprüfung vom Hund ist wichtig… Der Umzug der Familie von der Maus ebenfalls… So sieht es mit allem aus.“
Der Frosch schien, es wohl oder übel hinzunehmen. „Dann helf ich dir!“, sagte er und sprang, ohne eine Antwort abzuwarten ins kalte Wasser, schwamm hindurch und kletterte auf der Seite von Ziege und Bär wieder hinaus. Er hüpfte vor den beiden herum. „Los, was ist? Ich helfe! Gute Idee?“, fragte er wieder. Die Ziege hatte zwar noch leichte bedenken, da der Frosch aber doch eigentlich bis auf seine Meinung zu einigen Dingen sehr nett war nahm sie schließlich an.
So begrüßten sie zu dritt die neuen Tiere, verabschiedeten die Abreisenden und während der Frosch und der Bär das Meerschweinchen zurechtwiesen hatte die Ziege auch endlich mal wieder Zeit, ihre Familie zu besuchen. Als der Hund seine Jagdprüfung bestanden und das Küken das Fliegen erlernt hatte, der Affe wieder zurückkehrte, der Umzug der Mausefamilie vorüber war und auch die Katze wiedergekommen war hatte der Waschbär grade das Stück Land vom Löwen gekauft. Das Team war zwar nun um zwei Mitglieder reicher, dafür jedoch konnte nichts mehr schief gehen, da in jedem Fall mindestens eines der Tiere Zeit hatte.
Selbst wenn wieder eine Situation gekommen wäre, in welcher eines der Teamtiere für längere Zeit nicht da sein konnte, immer konnten mindestens zwei genug Zeit für das Landstück aufbringen, was dazu führte, dass die Tiere alle Glücklich waren, mehr Feiern gefeiert wurden und die Sonne noch heller auf das Stück Land schien.

~Ende




*Jana*

Wichtelkennerin

Beiträge: 3 857

Ich bin: mit den Gedanken ganz woanders.

und: in Skype.

Gerade: Bastle ich Origami-Aktenkoffer und Bete Anthony an 8DD

Beruf: Anbeter der, die würdig sind Angebetet zu werden 8D

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Samstag, 13. März 2010, 09:12

Süß :3
Aber wie wärs wen du die Lehre auchnoch schreibst? =D
Die Fabel ist zwar richtig toll und so, aber ich bin mir nicht sicher was du dir als Lehre gedacht hast ^^
<- May :3
Signatur von Chibi Graphics

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